art Düsseldorf, letzte Woche

Die Fahrt von Emden nach Düsseldorf und zurück mit dem IC in 3 Stunden und 10 Minuten und die Rückfahrt in einem ICE war problemlos und entspannt. Ich benutze sonst nur mit dem Deutschland-Ticket die Regionalzüge und bemerke einen großen Unterschied, vor allen Dingen was die Sauberkeit betrifft.

Auf der Messe traf ich Lore Bert *1936 am Stand von Dorothea van der Koelen wieder. 2019 habe ich L.B. in Venedig parallel zur Biennale in der Kirche San Samuelle gesehen. Damals drohte aqua alta und ich hatte Bedenken um die Sicherheit ihrer schönen Papierarbeiten.

Amber Watts erklärte mir am Stand von Galerie Bene Taschen die feinen Fotografien aus dem Ruhrgebiet von Rudi Meisel. Es war für mich total beruhigend nach all den anderen Aufgeregtheiten auf der Messe: die hohe Qualität der Fotografien ist nicht nur mir aufgefallen.

Raquel Algaba *1992 am Stand von Reiners Contemporary Art fiel mir auf.

Ich habe lange überlegt warum. Vielleicht weil mir die Verwendung von Bildelementen so gefällt, die auf andere mir unbekannte Kulturen verweist.

Wut im Kunstbunker Bochum

Mit diesem Beitrag bin ich dabei:

Aggression bzw. Abwehrhaltung aus einer geschützten Situation heraus (die Glasglocke), wobei die Stacheln auch aus Glas sind. Dazu steht das Ensemble hervorgehoben  auf einem Sockel. Die Figur unter dem Glasdome bewegt sich befreit und ohne Angst. Ob dieses Bild aus einem bestimmten Anlass heraus entstanden ist, kann ich nicht mehr sagen. Aber ich erinnere mich gut, dass ich unbedingt dieses eine Blau verwenden wollte und es mir egal war, ob das Bild nach Beendigung des Malaktes dem Betrachter einen Einblick in meinem augenblicklichen Gemütszustand gibt oder nicht. Das Malen tat gut.

Stachlig, (Selbst 1) 2009, Öl auf Leinwand, 90×110 cm