Leider kam ich etwas zu spät und wurde im Dunkeln zu einem Platz geleitet. Der Film hatte gerade angefangen, langsam stieg ich in den Film ein. Ich begriff, dass es sich auf der einen Seite um eine Dokumentation über den Künstler Douglas Gordon handelt, andererseits auch um eine Dokumentation über das Machen dieses Films und die Gespräche darüber zwischen dem Regisseur Finlay Pretsell und dem sehr lebendigen und erfolgreichen Künstler ( vieles zu erfahren unter www.douglasgordonart.com, 1966 * in Glasgow, 1996 Turner Preis, Mitglied der Akademie der Künste Berlin). Auf seiner website habe ich den Satz gefunden: I AM THE CURATOR OF MY OWN MISERY (2010).

Nach Ende des Film befragte Edzard Wagenaar den Regisseur Finlay Pretsell (links) über das Zustandekommen dieses Kunstfilms. Die Annäherung an den Künstler war wohl nicht leicht und der Filmtitel deutet darauf hin.
Leider konnten auch Zuschauer Fragen an den Regisseur stellen. Besonders eine Zuschauerin hatte nicht verstanden, dass es sich nicht um einen Spielfilm gehandelt hat und begann ihre Maßstäbe, die sie bei einem Spielfilm verwendet, auch hier einzusetzen. Ich wollte nicht abwarten, wie sich Edzard dagegen zur Wehr setzt und verließ die Veranstaltung, auch weil ich mich fremdschämte.

















